Die Sommerakademien im Überblick
   
 

1988: Start der Sommerakademien

1989: Neuevangelisierung
vergriffen

1990: Der Dienst von Priester und Laie
Darlegung des wesentlichen Unterschiedes zwischen Weihepriestertum und allgemeinem Priestertum. Theologische Begründung der Unmöglichkeit des Frauenpriestertums und des Frauendiakonates. Behandelt sind darin auch die Spiritualität der evangelischen Räte und die Fundierung der biblischen Ämter im Neuen Testament.

1991: Buße – Umkehr – Formen der Vergebung
Gründliche Darlegung der Theologie des Bußsakramentes durch Kardinal Scheffczyk. Ein Blick auf Sündenverständnis und Sündenvergebung in den Ostkirchen. Behandlung der Wertung und des Zusammenhanges von vorgegebener Norm und der Gewissensautonomie. Darlegung der Beichte als innere Heilung.

1992: Die Letzten Dinge
Mit den "Letzten Dingen" sind Tod, Gericht, Himmel und Hölle gemeint. Neben der Theologie des Todes geht es dabei um die Frage des Gerichtes durch Gott und das Verhältnis von allgemeinem und besonderem Gericht; um die heikle Frage nach der ewigen Hölle. Behandelt wurde ebenso die Frage des Fegefeuers und das Problem der Reinkarnation.
Nur mehr ganz wenige Restexemplare der Publikation vorhanden!

1993: Kirche und Wahrheit
Diese Akademie geht auch weit in philosophische Fragen hinein. Wesentliche Inhalte: Gibt es überhaupt eine feste Wahrheit und ist sie für den Menschen erkennbar? Wie begründet ist der Wahrheitsanspruch des Offenbarungswortes der Schrift? Kann die Kirche die Wahrheit verbindlich interpretieren und wie verträgt sich der Wahrheitsanspruch des Christentums mit der Religionsfreiheit? Wie steht es dabei mit dem Freiheitsanspruch des Gewissens?

1994: Gottes Schöpfung
Inhaltlich eine der bedeutendsten Akademien.
Bleibend wichtig das Referat des inzwischen leider verstorbenen Prof. Bruno Vollmert über die Entstehung des Lebens mit einem klärenden Nein zur "Selbstorganisation des Universums". Von bleibender Bedeutung auch der Blick von Prof. Ziegenaus auf Engel und Dämonen.
Der Band ist leider völlig vergriffen

1995: Maria in Lehre und Leben der Kirche
Der weltweit führende Mariologe Prof. Laurentin legt die Bedeutung der Marienerscheinungen dar. Der Band behandelt dann alle großen Mariendogmen, blickt auf die bleibende Bedeutung von Mariens Sendung und sieht kritisch auf die Behandlung Mariens im modernen Feminismus. Ein Mitglied des Ärztekomitees in Lourdes (Dr. Rolf Theiß) schildert "Wunder in Lourdes heute".

1996: Die Kirchenkrise
Ein Soziologe vom renommierten Allenbacher Institut analysiert die Kirchenkrise aus soziologischer Sicht (E. Piel), ein Kirchenhistoriker blickt auf Kirchenkrisen im Laufe der Kirchengeschichte. Der Olmützer Bischof Jan Graubner analysiert das Verhältnis von Kirchenkrise und II. Vatikanischen Konzil, Bischof Krenn legt das genuine Jesus- und Kirchenbild dar und behandelt seine heutigen Verzerrungen.

1997: Die heilige Liturgie
Warscheinlich die bedeutendste aller Akademien.
Besonders gewichtig im Berichtsband: Das Einführungswort von Kardinal Ratzinger – jetzt Papst Benedikt XVI. –, die "Grundzüge einer Reform der Reform" von Brian W. Harrison und vor allem die "Erinnerungen und Erfahrungen einer Konzilosperitus der Liturgiekonstitution" von Kardinal Stickler neben vielen anderen wichtigen Beiträgen.

1998: Kirche und Recht
Ist die Kirche eine Rechts- oder eine Liebeskirche? (Kardinal Scheffczyk); Welches Recht haben die Laien hinsichtlich der genuinen Verkündigung der göttlichen Heilsbotschaft? (Prof. W. Rees) Wie ist das Verhältnis von Einzelverantwortung und gremialen Strukturen? (Doz. Knittel) Ebenso ein Blick auf das Verhältnis Kirche und Staat in Österreich, auf die Arbeitsweise und Kompetenz der Apostolischen Signatur oder die Verhältnisse von Kirche und Staat in der Schweiz.

1999: Beten alle zum selben Gott?
Sind alle Religionen Heilswege? Welchen Stellenwert hat das Christusereignis? Gibt es in allen Religionen eine natürliche Gotteserkenntnis? Wie ist das Gottesverständnis in den anderen Religionen – ist es deckungsgleich mit dem christlichen Gottesbegriff?

2000: Der eine und dreifaltige Gott als Hoffnung des Menschen zur Jahrtausendwende
Diese Akademie mit ihrem Berichtsband blickt auf die natürliche Gotteserkenntnis, behandelt die Gottesfrage nach der Aufklärung (H. Seidl), das Grundgeheimnis der Heiligsten Dreifaltigkeit (Kard. Scheffczyk), die bleibende Bedeutung Gottes als Schöpfer gegen einen durchgehenden Evolutionismus, Gottes bleibende Gegenwart im Heiligen Geist (G. Sala) und insgesamt die bleibende Bedeutung der Gottesfrage (Prof. K. Wallner).

2001: Der Mensch als Gottes Ebenbild
Hier geht es um die Grundfragen des Menschsein, die christliche Anthropologie. Wann wird der Mensch Person – wichtig im Hinblick auf den umfassenden Lebensschutz? (H. Seidl) Die Einbettung des Menschen in die sozialen Bezüge (J. Spindelböck). Ist die Seele des Menschen unsterblich, gibt es eine Seele des Menschen? (A. Ziegenaus) Welche Folgen ergeben sich aus den Klonversuchen am Menschen – Haben menschliche Klone eine unsterbliche Seele? (C. Breuer)

2002: Leben angesichts des Todes
Was ist mit dem Schicksal der ungetauft verstorbenen Kinder – eine bleibende aktuelle Frage, auch nach Aussagen der Päpstlichen Theologenkommission (Kard. Scheffczyk). Wie sind Euthanasie und Suizid zu beurteilen? (C. Probst; P. C. Düren) Weist die heutige Totenliturgie bedauerliche Defizite auf im Hinblick auf das Fegefeuer, die Unsterblichkeit der Seele etc.? (Prof. K. Wallner) Was hat sich im Bewußtsein verschoben, wenn es heute den Menschen vor allem um einen "schönen Tod" geht? (A. Ziegenaus)

2003: Die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen
Die Kirche steht in Bedrängnis. Welche Feinde hatte die Kirche im Laufe der Geschichte und heute? (G. Winkler) Wie steht es um die Bedeutung der sakramentalen Struktur der Kirche und ihre Bedeutung? (M. Stickelbroeck) Welche Bedeutung kommt bleibend dem Priestertum zu, und wie soll der Priester in der Seelsorge sein und agieren? (Kard. Scheffczyk, G. Wagner) Die entscheidende Haltung der Kirche gegenüber bleibt die Liebe (P. Willi)

2004: Ehe und Familie
Der Mensch ist zu fruchtbarer Liebe berufen (K. Romer), diese Liebe soll sich in der sakramentalen Ehe erfüllen (Kard. Scheffczyk) Wie wird man der Ordnung Gottes in der Familienplanung gerecht? (Weihbischof A. Laun, Elisabeth Rötzer) Was tun, damit die Ehen möglichst nicht zerbrechen? (G. M. Wagner) oder wie sich verhalten, wenn sie zerbrochen sind? (C. Casetti) Die Frau steht in vielen Spannungsfeldern, wie sieht das Idealbild der christlichen Frau heute aus? (S. Düren) Nicht zuletzt: Wie steht es mit der Wertung der Ehelosigkeit um Christi willen in der Kirche des 21. Jahrhunderts? (Bischof K. Küng)

2005: Die Heilige Eucharistie
Auf welchen biblischen Grundlagen ruht die Eucharistielehre der Kirche? (M. Ernst) Was waren Marksteine der Entwicklung der Eucharistielehre? (M. Stickelbroeck) Wie stehen Amt und Eucharistie zueinander? (M. Hauke) Welche Voraussetzungen gibt es – mit Blick auf die vielen Mißbräuche heute – für die gültige und würdige Feier der Eucharistie? (A. Ziegenaus) Wie sind Volksaltar und Volkssprache in der Liturgie zu werten? (U. M. Lang) Dass die Wandlungsworte entscheidende Bedeutung haben, zeigte W. Lang, auf die Bedeutung der Ehrfurcht in der Eucharistie verweist C. Casetti

2006
Werk und Vermächtnis Papst Johannes Pauls II.

2007
Heilung an Seele und Leib durch Christus und die Kirche

2008
Europa und das Christentum

2009
„Glaubenskrise und Seelsorgskrise – Wie geht es mit der Seelsorge weiter?“

Die Referate der einzelnen Sommerakademien sind auch in Buchform erschienen und fast zur Gänze noch erhältlich.
Bestellmöglichkeit über unsere E-Mail Adresse (priesterkreis@cdaweb.at).

 


Alle Sommerakademien sind durch einen Band dokumentiert. Fast alle Bände sind noch erhältlich.


Dr. Kurt Krenn (li., damals Weihbischof von Wien) und Kurienkardinal Alfons Maria Stickler bei der Sommerakademie 1989.

 

 

 

 

 

 


Em. Prof. Dr. Dr. Anton Ziegenaus, Augsburg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

düren
Dr. Peter-Christof Düren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Hochschuldozent Dr.theol.-habil. Josef Spindelböck, St. Pölten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Dr. Christof Cassetti, Chur.

 

 

 

 


Prälat Dr. Franz Breid (l.) mit Prof. DDr. Wolfgang Ockenfels, Trier, der in der Sommerakademie 2008 über die christliche Soziallehre als Zukunftsmodell für das Zusammenleben der Menschen in Europa referierte.

 


P. Josef Herget referierte bei der Sommerakademie 2008 über die Herausforderung des Christentums in Europa durch den Islam.